Niederlage der 1. Mannschaft zum Saisonauftakt.
Zum ersten Mannschaftskampf in Langenfeld fehlten 4 aus der 1. Mannschaft. Harry und Felix waren nicht da, Klaus war krank und Pascal war in Zeitnot beim Schreiben seiner Masterarbeit. So spielten Sinan und Frederik als Ersatz mit.
Eigentlich lief es beim Mannschaftskampf am Anfang gar nicht so schlecht. Julian hatte früh ein sehr gute Druckstellung, in der der Gegner sich nicht auskannte, und viel Zeit verbriet. Sebastian, Frederik und ich hatten mit Schwarz relativ schnell Ausgleich erreicht. Bei der Partie von Frank Reinemer gegen Julijan brannte bei gegenseitiger Rochade das Brett. Ein bisschen Sorgen machte ich mir bei Sinan, weil er seinen König nicht aus der Mitte herausbekam. Stefan und Benjamin standen eigentlich auch solide.
Nach 20 Zügen machte der Gegner von Frederik einen Bock. Frederik konnte mit einem Springerscheinopfer viel Material gewinnen. Der Gegner gab sofort auf. 1-0. Julian gewann einen Bauern. Julijan opferte einen Bauern und die Qualität für einen sehr gefährlichen Königsangriff. Dabei war sein Gegner Frank Reinemer schon relativ knapp mit der Zeit. Mir gefiel dieses wilde Opfer. Sebastian machte Remis. Das war schon insgesamt vielversprechend.
Dann kam aber die Wende. Sinan musste einen Bauern opfern, um den König aus der Mitte herauszubekommen. Er fischte danach nur im Trüben. Stefan machte mehrere ungenaue Züge hintereinander. Dadurch geriet ein Läufer in eine undeckbare Fesselung. Da gab Stefan auf. Julian hatte eine Gewinnstellung erreicht. Der Gegner probierte noch einen Königsangriff, der eigentlich nicht korrekt war. Julian ließ sich aber ins Bockshorn jagen und ließ sich Matt setzen. 1,5 zu 2,5.
Bei mir war nicht mehr als ein Remis drin. Dann musste Sinan die Waffen strecken und es stand 2-4.
Benjamin und Julijan spielten noch. Frank Reinemer machte bei der Verteidigung trotz knapper Zeit keinen Fehler und gewann gegen Julijan. Damit war der Kampf verloren. Benjamin hatte bei der Abwicklung ins Endspiel einen Bauern verloren. Den verwandelte der Gegner dann schließlich zum finalen 2-6.
Michael Esser

